Olympia Dukakis

* 20.06.1931 in Lowell
† 01.05.2021 in New York City
Erstellt von
Angelegt am 02.05.2021
130 Besuche

Neueste Einträge (10)

Gedenkkerze

Sandra

Entzündet am 06.05.2021 um 13:14 Uhr

Gedenkkerze

Ein Fan

Entzündet am 03.05.2021 um 15:27 Uhr

Eine schöne Frau und großartige Schauspielerin

Ruhe in Frieden

Gedenkkerze

G. Frese

Entzündet am 03.05.2021 um 14:03 Uhr

Olympia Dukakis

02.05.2021 um 19:36 Uhr von Redaktion

Olympia Dukakis (* 20. Juni 1931 in Lowell, Massachusetts; † 1. Mai 2021 in New York City, New York) war eine US-amerikanische Schauspielerin griechischer Abstammung. Für ihre Rolle in der romantischen Komödie Mondsüchtig wurde sie 1988 mit dem Oscar ausgezeichnet.

Leben

02.05.2021 um 19:35 Uhr von Redaktion

Olympia Dukakis wurde 1931 in Lowell als eines von zwei Kindern des aus Griechenland stammenden Ehepaars Constantine und Alexandra Dukakis geboren. Sie war eine Cousine von Michael Dukakis, dem ehemaligen Gouverneur von Massachusetts und Präsidentschaftskandidaten der Demokraten 1988.

 

Dukakis begann nach ihrem Studium an der Boston University ihre Karriere am Theater.1956 war sie Mitbegründerin der von einigen Studenten ins Leben gerufenen Actors Company of Boston, die ab 1957 im neueröffneten Charles Playhouse in Boston auftrat. 1963 wurde sie für ihre Leistung als Leocadia Begbick in der Off-Broadway-Inszenierung von Brechts Lustspiel Mann ist Mann mit dem Obie Award ausgezeichnet. Einen zweiten Obie Award erhielt sie 1985 für ihre Rolle in The Marriage of Bette and Boo.

 

Seit Mitte der 1970er Jahre wirkte sie in Montclair, New Jersey als künstlerische Leiterin der Whole Theatre Company, die unter anderem Stücke von Pirandello, Euripides, Eugene O’Neill, Samuel Beckett, Tennessee Williams, Edward Albee und Lanford Wilson inszenierte.[4]

 

Ab Mitte der 1960er Jahre trat sie auch in Filmproduktionen in Erscheinung. Für ihre Rolle als Rose Castorini in der romantischen Komödie Mondsüchtig wurde sie 1988 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Oscar als Beste Nebendarstellerin. Daran anknüpfend wurde sie seither mehrfach als charakterstarke, oft mit trockenem Humor begabte Dame reiferen Alters besetzt. So war sie in drei Teilen der Reihe Kuck mal, wer da spricht! sowie Filmen wie Magnolien aus Stahl, Die nackte Kanone 33?, Geliebte Aphrodite, Mr. Holland’s Opus oder Der gebuchte Mann zu sehen. Im Jahr 1998 übernahm Dukakis im britischen Fernsehfilm A Life for a Life die Rolle der Charlotte Kiszko, der Mutter des zu Unrecht als Mörder im Fall Lesley Molseed verurteilten und dafür 16 Jahre inhaftierten Stefan Kiszko. In der Fernsehserie Stadtgeschichten spielte sie 2019 den Part der Anna Madrigal.

 

2018 entstand mit Olympia eine Dokumentation über sie.

 

Dukakis war von 1962 bis zu seinem Tod 2018 mit dem Schauspieler Louis Zorich verheiratet. Das Paar lebte von 1970 bis 1999 in Montclair und zog danach wieder nach Manhattan.Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

 

Olympia Dukakis starb nach längerer Krankheit Anfang Mai 2021 sieben Wochen vor ihrem 90. Geburtstag in ihrem Haus in New York City.

Weitere laden...
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Olympia_Dukakis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.